.. oder die Kunst des improvisierten Kochen und Bloggen
Wann hast du das letzte Mal Outdoor gekocht oder warst Ontheroad ?
Wir vermissen die Vanlife-Zeit sehr und sehnen uns nach den ersten Momenten im Frühling sobald wir wieder loslegen können. Der Winter war lang und wir waren nicht ganz untätig, jedoch habe ich leider weder Zeit noch Muse gefunden mich um den Blog zu kümmern. Aber ich werde dies versuchen durch einige ältere Beiträge wieder aufzufrischen.
Letztes Wochenende hat es mich dann mal wieder gepackt und ich musste meinen Grill anwerfen. Wenn meine Frau mich dann jeweils mit skeptischen Blicken betrachtet und fragt „Wieso, tun wir das?“ , sage ich ihr immer nur „Schatz, weil wir’s können“. So einfach ist das meist gelöst und wenn es dann noch etwas leckeres vom Grill zum degustieren gibt hat ja auch niemand was dagegen.
Nun das Rezept von heute ist einfach und schnell erklärt und wie gesagt eher spontan entstanden. Ich habe mir über die Plattform „to good to go“ ( Schaut da mal rein , super Sache ) ein Überraschungspaket im Schwedenshop der IKEA gesichert. In diesem waren wunderbare Lachsfiletstücke enthalten die ich vor Food Waste retten konnte.
Lange Rede kurzer Sinn es gab Flammlachs. So einfach und improvisiert wie möglich, was jedoch nur wiedermal beweist , dass man nicht immer sauteures Zubehör und Schnickschnack braucht um gut zu kochen . Sondern nur gute Grundprodukte und viel Liebe und Leidenschaft beim Kochen.

Ich habe die Lachsfilets leicht gewürzt mit groben Meersalz und ein wenig Pfeffer, danach hab ich sie mit Limettensaft und Dillspitzen eingerieben und zum Schluss etwas Zucker darüber gestreut. Die eigentliche Herausforderung war dann den Lachs so auf den Grill zu bringen, bzw. den Rost zu präparieren das die Lachsstücke nicht gleich durchgaren ( zu hohe Hitze ) und trotzdem nah genug am Feuer sind um von dem Rauchgeschmack und der Hitze genug abzubekommen ohne mit einem Deckel arbeiten zu müssen.

Wie ihr auf dem Foto seht, habe ich dies – handwerklich geschickt wie ich eben nun nicht bin – eher schlecht als recht hingekriegt. Das Endprodukt liess sich eher weniger sehen , dafür umso mehr schmecken. Die Lachsfilet waren ca. 10min beidseitig „geflammt“ auf dem Grill und somit innen noch leicht glasig. Nebenbei habe ich frisches Butterbrot getoastet und mit Frischkäse bestrichen und frischen, fein geschnittenen Schalotten belegt. Der Flammlachs kam dann direkt vom Feuer, grob genschnitten noch warm auf die vorbereiteten Toastscheiben und war direkt bereit zum Essen. Dazu gab es einen leicht fruchtigen Pinot Gris von unserem Lieblingswinzer aus dem Seeland .

Einkaufsliste für 2 Personen
- Ca. 300g Lachs roh
- Meersalz , Pfeffer
- Ca. 30ml Limettensaft
- Getrocknete Dillapitzen ( oder wenn vorhanden frisch)
- 6 Scheiben Toastbrot
- 50g Frischkäse
- 2 Schalotten oder kleine rote Zwiebeln
- 1 Flaschen von deinem Lieblings Weisswein